Burgwedeler Radverkehrsmängel

Seit dem Herbst 2015 sammelt der ADFC Burgwedel kritische Stellen für den Burgwedeler Radverkehr.

Diese Sammlung wird laufend ergänzt, fortgeschrieben und aktualisiert. Sie wird nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, ist aber in keiner Weise offiziell.

Selbstverständlich können alle Bürger aus Burgwedel und interessierte Besucher Kommentare zu den gesammelten Mängeln abgeben und weitere Mängel vorschlagen.
Schreiben Sie eine formlose Mail an  adfc.burgwedel .

Auf der Karte   Mängelkarte Burgwedel   sind die gesammelten Mängel markiert.

In der Mängelliste Burgwedel  können Sie die gesammelten Mängel sortieren und filtern.

Änderungen, Löschen und Hinzufügen von Eintragungen sind nicht möglich.

Radwege innerorts

In Burgwedelgibt es innerorts, d.h. innerhalb der geschlossenen Ortschaften, kaum Radwege. Aber es gibt  viele
1) kombinierte Geh- / Rad-Wege und
2) Gehwege (Radfahrer frei).
Auf den kombinierten Geh- / Rad-Wegen sind Fußgänger und Radfahrer gleichberechtigt, auf den Gehwegen (Radfahrer frei) haben Fußgänger absoluten Vorrang. Auf Gehwegen ohne das zusätzliche Erlaubnisschild dürfen nur Kinder bis zu 10 Jahren (und Begleitpersonen) radfahren.
Grundregel: Fahrräder sind Fahrzeuge und fahren auf der Fahrbahn.
Ausnahmen von der Grundregel brauchen eine spezielle Erlaubnis z.B. durch extra Verkehrsschilder.

An den Kreis- und Landesstraßen der Ortsdurchfahrten ist nicht genügend Platz für kombinierte Geh- / Radwege, die nach Gesetzeslage 2,50 m breit sein müssen. Dass hier die Radfahrer auf der Fahrbahn fahren dürfen - meist sogar müssen - wird oft durch Pictogramme und Schutzstreifen verdeutlicht.

Verkehrsrecht für Radfahrende

 

 

 

 

 

Ortsverbindungen

Fast alle Verbindungen zwischen den Burgwedeler Stadtteilen und in die Nachbarkommunen sind Kreis- und Landesstraßen, für die die Region Hannover, bzw. das Land Niedersachsen zuständig ist.

An den meisten dieser Straßen gibt es einseitige, in beiden Richtungen befahrbare Radwege. Nur wenige davon haben die inzwischen vorgeschriebene Breite von 2,50 m. Etliche sind in schlechtem Zustand.

Da die Radwege zwischen den Ortschaften einseitig geführt sind, sind an allen Ortsein- und -ausfahrten Querungshilfen erforderlich.

Radwege fehlen noch an der L 310 Fuhrberg -> Celle und an der L 383 Großburgwedel -> Oldhorst -> Schillerslage. An diesen beiden Strecken ist ein Radweg wegen der hohen Verkehrsbelastung  dringend erforderlich.

Auch an den Regionsstraßen (Kreisstraßen) K 146 zwischen Kleinburgwedel und Thönse sowie K 119 zwischen Engensen und Schillerslage gibt es keinen Radweg. Dort sind sie nicht so dringend erforderlich wie an den Landesstraßen; auf der K 146 ist nicht so viel Verkehr und parallel zur K 119 gibt es einen gut befahrbaren Mineralgemischweg durch den Wald.

Der Radweg an der K 118 zwischen Groß- und Kleinburgwedel ist sanierungsbedürftig.
Die Radwege an der K 116 Wettmar-Thönse-Neuwarmbüchen und Thönse-Engensen sind gerade neu gebaut bzw erneuert worden. Sie haben schon die Normbreite von 2,50m.

Die Splittersiedlungen  (Wietzesiedlung, Lahberg, Heidewinkel, Heisterholz, ...) sind nicht über Radwege erreichbar, höchstens über touristische Wald- und Wirtschaftswege.

Für weitere Bilder mit Cursor oder Finger über das Bild wischen !

Touristische Radwege

Burgwedel und seine Umgebung laden zum Radfahren ein. Hastbruch und Würmsee, die drei Bäche Wietze, Wedel und Wulbeck, die Fuhrberger Wälder sind lohnende ZieleEinen Überblick gibt die Radwegekarte Burgwedel, die die Stadt Burgwedel zusammen mit dem ADFC Burgwedel herausgegeben hat. Sie können sie (kostenlos) beim ADFC Burgwedel bestellen.

Von den 15 Routen der Fahrradregion Hannover führen die  Routen 9 und 10 durch Burgwedeler Gebiet. Außerdem berühren die Nordhannoversche Moorroute und die Kulturroute die Stadt Burgwedel.
Einen Überblick finden Sie Hier 

Abseits der Regionsrouten gibt es nur wenige Radwegweiser. Auch ein Knotenpunktnetz fehlt noch. Aber mit Landkarte oder Navi kommt man ohne Probleme wieder nach Hause.

Drängelgitter (Umlaufsperren)

Drängelgitter sind manchmal sinnvoll, manchmal überflüssig. Ihr offizieller Name ist Umlaufsperren, im Volksmund heißen Sie Schikanen. Für Fahrräder mit Anhängern und Lastenfahrräder können sie echte Sperren sein.

Ein Arbeitspapier des ADFC.de zum Bau von Umlaufsperren finden Sie hier .

Seit seiner Gründung hat der ADFC Burgwedel in Gesprächen mit der Stadt versucht, überflüssige Gitter abbauen zu lassen oder zu entschärfen. Dank der guten Zusammenarbeit mit gutem Erfolg.

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Abstellanlagen

Will man den Radverkehr fördern, muss man den Fahrrädern auch 'Parkplätze' anbieten.
'Felgenkiller' sind out. Es sollten schon Anlehnbügel in irgendeiner Form sein, an die man die Fahrräder auch fest anschließen kann.

Am Bahnhof GBW gibt es eine Fahrradbox mit elektronischen Schließsystem und Ladestation für E-Bikes. Prima! Sie sollte vergrößert werden, der Bedarf ist da.

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Radwegverbindungen in umliegende Ortschaften und Hannover
  • Kann ich mein Fahrrad beim ADFC codieren lassen?

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